Globalisierung und Gerechtigkeit

Ist die Globalisierung gerecht?
Das ist eine fast schon philosophische Frage.
Fakt ist, dass die Schere zwischen Arm und reich sehr groß ist. Die reichsten Menschen der Welt von früher waren lange nicht so reich, wie die reichsten Menschen heutzutage. Die Zahl der Armen Menschen hingegen bleibt fast unverändert.
In weiten Teilen der Welt ist Hunger immer noch ein ernsthaftes Problem. Es ist also festzustellen: Der Reichtum der Welt ist nicht gerecht verteilt.
Es kann auch nicht davon gesprochen werden, dass Chancengleichheit auf der Welt besteht. Wer in Armut geboren wird, hat schlechtere Möglichkeiten auf eine gute Bildung, die ihm einmal einen gehobenen Lebensstandard sichern kann.
Auch in diesem Punkt ist die Welt nicht gerecht.
Fraglich ist: Führt die Globalisierung zu weniger Gerechtigkeit auf der Welt?
Diese Frage zu beantworten ist deutlich komplexer, denn es gibt natürlich Regionen und Nationen, die von der Globalisierung erheblich profitieren.
In Indien, China und Brasilien beispielsweise ist die Wirtschaft auf dem Weg stetigen Wachstums.
Lakshimi Mittal beispielsweise hat es geschafft von totaler Armut zu einem der reichsten Menschen der Welt aufzusteigen. Es gibt also diese Möglichkeiten: Durch die Globalisierung wird das erst möglich.
Trotzdem wächst die Kluft von arm und reich.

Bild: Armut © Jerzy / PIXELIO

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